UPDATE – 7. September 2026, ca. 17 Uhr: CH179 scheint die Erde zu erreichen Seit unserem letzten Datenstand hat sich die Situation tatsächlich verändert. Das SIDC in Belgien meldet seit 04:48 UTC, also 06:48 Uhr MESZ, eine beginnende Verstärkung des Sonnenwinds, die sehr wahrscheinlich mit dem High-Speed-Stream des koronalen Lochs CH179 zusammenhängt. Besonders auffällig ist […]
UPDATE – 7. September 2026, ca. 17 Uhr: CH179 scheint die Erde zu erreichen
Seit unserem letzten Datenstand hat sich die Situation tatsächlich verändert. Das SIDC in Belgien meldet seit 04:48 UTC, also 06:48 Uhr MESZ, eine beginnende Verstärkung des Sonnenwinds, die sehr wahrscheinlich mit dem High-Speed-Stream des koronalen Lochs CH179 zusammenhängt.
Besonders auffällig ist zunächst nicht die Geschwindigkeit, sondern das Magnetfeld: Zuvor bewegte sich der Sonnenwind noch bei ungefähr 350 km/s und das interplanetare Magnetfeld bei rund 6 Nanotesla. Seit dem Morgen stieg die Feldstärke zeitweise auf etwa 16 Nanotesla, während die Geschwindigkeit zunächst moderat auf ungefähr 375 km/s zunahm.
Das ist wichtig, weil ein High-Speed-Stream nicht zwingend mit einem einzigen spektakulären Sprung beginnt. Häufig wird zunächst das Magnetfeld vor dem schnelleren Sonnenwind komprimiert. Erst anschließend kann die Geschwindigkeit weiter steigen.
Geomagnetisch ist daraus bislang noch kein Sturm geworden. In den vergangenen 24 Stunden erreichten sowohl der globale NOAA-Kp als auch der belgische K-Index maximal 3. Das SIDC hält für die kommenden 24 Stunden jedoch aktive Bedingungen mit einzelnen G1-Phasen für möglich.
Damit beginnt möglicherweise genau die Phase, die wir in den vergangenen Tagen vorbereitet haben:
Die Aktivität auf der Sonne liegt hinter uns – jetzt beginnt die messbare Reaktion im erdnahen Raum.
Und noch etwas kommt hinzu. Ein CME, der inzwischen als SIDC CME 716 geführt wird, könnte die Erde um den 8. September gegen Mittag streifen. Zusammen mit dem High-Speed-Stream von CH179 könnte das die geomagnetische Aktivität zusätzlich verstärken.
Bei AR4524 selbst ist es heute dagegen vergleichsweise ruhig geblieben. Solar Demon registrierte am Vormittag lediglich einen ungefähr C1-Flare, allerdings zusammen mit einem deutlichen koronalen Dimming. Ein neuer M- oder X-Flare ist bislang nicht aufgetreten.
Gerade vor dem Hintergrund unserer ungewöhnlichen Nacht wird das jetzt interessant. Wir haben Schlafstörungen und intensive Träume bereits dokumentiert, bevor sich der erwartete High-Speed-Stream in den Messwerten eindeutig entwickelte. Das beweist keinen Zusammenhang – gibt uns aber einen konkreten zeitlichen Verlauf, den wir nun mit Sonnenwind, Bz, Kp und den Schumann-Aufzeichnungen vergleichen können.
Die kommenden Stunden sind deshalb interessanter als die vergangenen: Steigt die Sonnenwindgeschwindigkeit jetzt weiter deutlich über 400 km/s? Wie verhält sich Bz? Folgt Kp der Veränderung? Und was geschieht, wenn zusätzlich der für den 8. September erwartete CME-Einfluss einsetzt?
Die aktuellen Schumann-, geomagnetischen und seismischen Daten können parallel hier verfolgt werden:
Live-Daten: Schumann-Resonanz, Weltraumwetter und Erdbeben
Stand des Updates: 7. September 2026, Nachmittag.
Habt ihr in der vergangenen Nacht auch ungewöhnlich schlecht oder unruhig geschlafen? Sehr intensive Träume gehabt, seid ständig aufgewacht oder viel zu früh plötzlich hellwach gewesen?
Die Nacht vom 6. auf den 7. September 2026 scheint für einige Menschen ausgesprochen merkwürdig gewesen zu sein. Auch bei mir war sie extrem: heftige Albträume und seit 1:11 Uhr praktisch kein richtiger Schlaf mehr. Dazu kommen weiterhin Berichte über Erschöpfung, innere Unruhe und das Gefühl, körperlich irgendwie „neben der Spur“ zu sein.
Das allein wäre noch kein Grund für ein neues Update zum kosmischen Wetter. Doch während wir gestern noch darauf gewartet haben, ob von den Ereignissen auf der Sonne überhaupt etwas bei der Erde ankommt, hat sich die Situation inzwischen weiterentwickelt.
Und ausgerechnet jetzt entsteht ein faszinierender Gegensatz: Die klassischen geomagnetischen Werte an der Erde waren zunächst noch erstaunlich ruhig – während zwischen Sonne und Erde bereits einiges in Bewegung geraten ist.
Kosmisches Wetter am 7. September 2026: Etwas beginnt sich zu verändern
Im gestrigen Update haben wir uns vor allem mit dem koronalen Loch CH179 beschäftigt. Sein schneller Sonnenwind wurde für dieses Zeitfenster erwartet, während die tatsächliche Sonnenwindgeschwindigkeit zunächst noch relativ niedrig blieb.
Das hat sich noch nicht in einen klassischen kräftigen High-Speed-Stream verwandelt. NOAA meldete für den vergangenen Messzeitraum weiterhin Sonnenwindgeschwindigkeiten um 350 Kilometer pro Sekunde. Auch das Erdmagnetfeld blieb zunächst ruhig.
Doch seit ungefähr 20:40 UTC am 6. September, also 22:40 Uhr MESZ, begann sich das interplanetare Magnetfeld deutlich strukturierter zu verändern. NOAA beschreibt eine zusammenhängende magnetische Struktur, die durch den erdnahen Raum zog; die Gesamtfeldstärke Bt erreichte dabei zunächst etwa 10 Nanotesla. Für den 7. September werden weitere Veränderungen durch eine Sektorgrenzenpassage und den möglichen Einfluss eines älteren CME erwartet.
Das ist noch kein großer geomagnetischer Sturm.
Aber das zuvor sehr ruhige Bild bekommt erste Risse.
AR4524 hat inzwischen eine ganze CME-Serie produziert
Noch interessanter wird es, wenn wir zurück zur Sonne schauen.
Die aktive Sonnenregion AR4524 beschäftigt uns inzwischen seit mehreren Tagen. Sie produzierte am 2. September einen M3.0-Flare und am 4. September einen weiteren M1.2-Flare. Allein innerhalb der vergangenen Woche wurden AR4524 außerdem elf C-Klasse-Flares zugerechnet.
Doch für die Erde wird jetzt weniger die Flareklasse selbst interessant als das, was anschließend von der Sonne fortgeschleudert wurde.
Am 4. September erzeugte ein C6.7-Flare aus AR4524 einen CME. Die Modellrechnungen deuten darauf hin, dass dieser Auswurf einen früheren CME vom 2. September einholen könnte. Ein streifender Einfluss auf die Erde wird spät am 7. oder früh am 8. September für möglich gehalten.
Damit nicht genug.
Am 5. September eruptierte zunächst ein Filament nahe der Sonnenmitte. Wenige Stunden später folgte aus AR4524 ein C6.4-Flare um 10:45 UTC, ebenfalls mit CME. Am Abend produzierte dieselbe Region einen C8.5-Flare um 17:46 UTC – wiederum mit einem koronalen Massenauswurf.
Die Modellierung dieser drei Ereignisse ergibt inzwischen ein besonders interessantes Szenario: Die unterschiedlichen Plasmaauswürfe könnten sich unterwegs teilweise verbinden und die Erde gemeinsam am 8. September erreichen.
Man kann sich das wie mehrere Wellen auf einem Meer vorstellen. Eine Welle startet zuerst, eine weitere folgt schneller hinterher und holt sie möglicherweise ein. Anstatt dass drei sauber voneinander getrennte Wellen an unserer Küste eintreffen, kann daraus eine kompliziertere gemeinsame Front entstehen.
Und AR4524 war noch immer nicht fertig.
Am 6. September um 10:42 UTC folgte ein weiterer C5.0-Flare. Auch dieser war mit einem CME verbunden. Die aktuelle NOAA-Modellierung sieht dafür eine mögliche Ankunft spät am 8. oder früh am 9. September.
Damit liegt vor uns inzwischen kein einzelnes Ereignis mehr, sondern ein ganzes Ankunftsfenster vom 7. bis 9. September.
Und CH179 kommt noch dazu
Parallel zu diesen einzelnen Plasmawolken bleibt CH179 im Spiel.
Das koronale Loch hat die Eruptionen von AR4524 nicht verursacht. Es ist eine eigene Quelle des Weltraumwetters und schickt einen breiteren Strom schnelleren Sonnenwinds hinaus.
Damit könnten sich in den kommenden Tagen verschiedene Strukturen überlagern: der High-Speed-Stream des koronalen Lochs, eine Sektorgrenzenpassage und mehrere mögliche CME-Einflüsse.
NOAA formuliert für den 8. September deshalb inzwischen eine klare Erwartung: unruhige bis aktive geomagnetische Bedingungen mit einzelnen G1-Sturmphasen, sofern die vorhergesagten CMEs tatsächlich eintreffen. Beim exakten Zeitpunkt und der Stärke besteht noch Unsicherheit.
Im heute veröffentlichten längerfristigen Weltraumwetterausblick werden für den 7. und 8. September aktive bis G1-stürmische Bedingungen erwartet.
Wir stehen damit möglicherweise genau zwischen zwei Bildern:
Hinter uns liegt die Eruptionsphase auf der Sonne. Vor uns liegt die mögliche Reaktion der Erde.
Warum war die vergangene Nacht dann schon so merkwürdig?
Und hier kommen wir zu der Beobachtung, die diesen Artikel überhaupt angestoßen hat.
Wenn Kp noch niedrig ist und der eigentliche stärkere CME-Einfluss möglicherweise erst bevorsteht – warum berichten dann bereits jetzt Menschen von einer ungewöhnlich unruhigen Nacht?
Vielleicht haben diese Dinge überhaupt nichts miteinander zu tun.
Aber genau deshalb dokumentieren wir sie.
Denn Kp ist nur eine Messgröße innerhalb eines wesentlich größeren Systems. Er beschreibt die geomagnetische Aktivität der Erde, bildet aber nicht jede Veränderung im Raum zwischen Sonne und Erde ab.
Und dort ist bereits einiges passiert.
Am 5. September kam es nach einem M1.0-Flare aus AR4520 zu einem solaren Protonenereignis. Der Fluss der Protonen über 10 MeV überschritt die Ereignisschwelle und erreichte einen Spitzenwert von etwa 18 pfu. Bereits die besonders energiereichen Protonen über 100 MeV hatten zuvor ebenfalls ihre Ereignisschwelle überschritten.
Am 6. September erreichte außerdem der Elektronenfluss über 2 MeV in geostationärer Höhe hohe Werte. Und seit dem späten Abend verändert sich nun auch die Struktur des interplanetaren Magnetfeldes in Erdnähe.
Wir haben also nicht einfach die Situation:
„Kp niedrig – nichts passiert.“
Das tatsächliche Bild besitzt wesentlich mehr Ebenen.
Intensive Träume: Eine Beobachtung, die wir weiterverfolgen
Besonders auffällig bleiben für mich die intensiven Träume.
Einige Menschen beschreiben derzeit nicht einfach normales Träumen, sondern sehr reale, emotionale oder geradezu filmartige Traumwelten. Andere werden mitten in der Nacht plötzlich wach und finden anschließend kaum wieder in den Schlaf.
Genau diese Beobachtung hatten wir bereits gestern aufgenommen.
Und heute führen wir sie weiter.
Schlaf ist eine faszinierende Schnittstelle zwischen Gehirn, autonomem Nervensystem, hormoneller Regulation und unserem circadianen Rhythmus. Gleichzeitig existiert seit Jahrzehnten Forschung zu möglichen Beziehungen zwischen geomagnetischen Veränderungen, Melatonin, Schlaf und biologischer Regulation.
Daneben steht die Heliobiologie – ein Forschungsgebiet, das sich mit möglichen Beziehungen zwischen Sonnenaktivität und biologischen Systemen beschäftigt.
Wie groß solche Effekte beim einzelnen Menschen sind, ist weiterhin eine offene Frage.
Für unsere Beobachtung ist momentan aber etwas anderes interessant:
Tauchen dieselben Wahrnehmungen wieder auf, wenn sich die Weltraumwetterlage verändert?
Genau das können wir nur feststellen, wenn wir sie überhaupt festhalten.
Und was zeigt die Schumann-Resonanz?
Auch die Schumann-Aufzeichnungen sind am 7. September 2026 einen Blick wert. Dabei müssen wir zwei Dinge unterscheiden: Die oft genannte Schumann-Grundfrequenz liegt weiterhin bei ungefähr 7,83 Hertz und schwankt in den realen Messungen typischerweise etwa zwischen 7,4 und 8,2 Hertz. Was auf den Spektrogrammen so spektakulär aussieht, ist daher nicht einfach ein „Anstieg der Erd-Frequenz“, sondern vor allem eine Veränderung der Signalstärke beziehungsweise Amplitude.
Auf den aktuellen Aufzeichnungen aus Tomsk und Cumiana sind wieder deutlich stärkere Aktivitätsbereiche zu erkennen. In unserem Screenshot liegt die angezeigte Amplitude A1 bei 4,9, während gleichzeitig ein Kp-Wert von 4,0 angezeigt wird. Gerade dieser zeitliche Vergleich wird jetzt interessant: Wir können beobachten, wie sich Schumann-Amplitude und Frequenz verhalten, während Sonnenwind, interplanetares Magnetfeld und anschließend möglicherweise die erwarteten CME-Einflüsse einsetzen.
Wer die Entwicklung selbst verfolgen möchte, findet hier die laufend aktualisierten Messungen aus Tomsk und Cumiana sowie Kp, Sonnenwind, Sonnenaktivität und weitere Daten:
Schumann-Resonanz und Weltraumwetter – Live-Daten
Und die Erde selbst? Ein Blick auf die Erdbeben
Auch die Seismik nehmen wir wieder als eigene Beobachtungsebene hinzu. Die Live-Auswertung weist aktuell für die vergangenen 24 Stunden 15 Erdbeben ab Magnitude 4,5 aus. Das stärkste erreichte Magnitude 5,6 südöstlich von Kirakira auf den Salomonen.
Interessant ist auch der Verlauf innerhalb des heutigen Tages. In einer Momentaufnahme vom Morgen wurde beispielsweise ein M5,3-Beben vor der Küste Oregons aufgeführt.
Das bedeutet nicht, dass die derzeitige Sonnenaktivität diese Erdbeben verursacht hat. Für unsere Langzeitbeobachtung ist aber gerade die zeitliche Gegenüberstellung interessant: Sonnenaktivität → Sonnenwind und Magnetfeld → Schumann-Aufzeichnungen → geomagnetische Aktivität → Seismik → menschliche Beobachtungen.
Statt aus einer einzelnen Übereinstimmung sofort eine Erklärung zu machen, können wir beobachten, ob sich über Wochen und Monate wiederkehrende Muster zeigen.
Vielleicht spüren wir nicht alle dasselbe – und nicht zur selben Zeit
Dabei muss ein möglicher Effekt auch nicht bedeuten, dass plötzlich jeder Mensch gleichzeitig schlecht schläft.
Biologische Systeme reagieren unterschiedlich.
Ein Mensch reagiert empfindlich auf Luftdruckänderungen und bekommt Kopfschmerzen, während sein Nachbar überhaupt nichts bemerkt. Manche schlafen bei Vollmond schlechter, andere merken keinen Unterschied. Wieder andere reagieren stark auf Temperatur, Licht oder Geräusche.
Sollten geomagnetische oder elektromagnetische Veränderungen tatsächlich einen Anteil an unserem Befinden besitzen, wäre es deshalb durchaus denkbar, dass auch hier Empfindlichkeit und Reaktionszeit individuell verschieden sind.
Genau deshalb interessiert uns nicht der einzelne spektakuläre Erfahrungsbericht.
Uns interessiert die Wiederholung.
Auch körperlich scheint die Phase noch nicht vorbei
Neben den intensiven Träumen bleiben auch die körperlichen Beobachtungen der vergangenen Tage bestehen. Menschen berichten von ungewöhnlicher Müdigkeit, einem Gefühl wie bei einem beginnenden Infekt und auffällig häufig von Beschwerden im Bereich Hals, Rachen und Mandeln.
Auch diese Ebene führen wir weiter mit.
Besonders interessant wird es, wenn wir nach dem 8. und 9. September zurückblicken können: Verändert sich das körperliche Befinden parallel zur geomagnetischen Aktivität? Verschwindet die momentane Häufung wieder? Oder tauchen bestimmte Beschwerden gerade dann erneut auf, wenn Sonnenwind und Magnetfeld deutlich reagieren?
Erst solche Zeitreihen machen aus einzelnen Eindrücken ein beobachtbares Muster.
Die nächsten 48 Stunden werden deshalb besonders spannend
Heute, am 7. September 2026, stehen wir an einem interessanten Punkt.
Die Sonne hat ihre Ereignisse bereits geliefert. AR4524 produzierte mehrere Flares und mehrere CMEs. Ein solares Protonenereignis wurde registriert. Das interplanetare Magnetfeld in Erdnähe beginnt sich zu verändern. CH179 bleibt als zusätzliche Sonnenwindquelle im Hintergrund.
Und mehrere CME-Modelle zeigen nun in Richtung 8. September.
Das bedeutet keineswegs, dass morgen automatisch ein großer Sonnensturm entsteht. Momentan sprechen die seriösen Prognosen hauptsächlich von G1, also der niedrigsten geomagnetischen Sturmstufe.
Aber für unsere Beobachtung ist die Stärke fast zweitrangig.
Viel interessanter wird die Reihenfolge:
Was passiert zuerst?
Steigt der Sonnenwind?
Wie verhält sich Bz?
Wann reagiert Kp?
Was zeigt gleichzeitig die Schumann-Aufzeichnung?
Wie entwickelt sich die weltweite Seismik?
Und berichten Menschen in derselben Phase weiterhin von intensiven Träumen, Schlafunterbrechungen, Erschöpfung oder anderen ungewöhnlichen Wahrnehmungen?
Genau jetzt lohnt es sich, diese Folien wieder übereinanderzulegen.
Vom 7. bis 9. September: Wir beobachten weiter
Gestern lautete unsere Frage noch:
Was kommt von all der Sonnenaktivität überhaupt bei der Erde an?
Heute können wir sie etwas genauer stellen:
Wann kommt es an – und was verändert sich dann?
Denn zwischen spätem 7. September und frühem 9. September liegen inzwischen mehrere mögliche Ankunftszeiten. NOAA hält am 8. September einzelne G1-Phasen für wahrscheinlich, falls die modellierten CME-Einflüsse eintreffen. Ein weiterer CME aus AR4524 könnte anschließend spät am 8. oder früh am 9. September folgen.
Damit bekommen wir etwas, das für unsere Langzeitbeobachtung besonders wertvoll ist:
Wir haben die menschlichen Wahrnehmungen vorher dokumentiert.
Jetzt können wir beobachten, was die Instrumente nachher messen.
Und vielleicht zeigt sich eine Übereinstimmung.
Vielleicht auch nicht.
Beides wäre interessant.
Denn genau darum geht es bei unserer Beobachtung des kosmischen Wetters auf Zeichen13: nicht einzelne Ausschläge möglichst spektakulär zu interpretieren, sondern Sonne, Sonnenwind, Erdmagnetfeld, Schumann-Resonanz, Seismik und menschliche Wahrnehmung über längere Zeit miteinander zu vergleichen.
Wer ausschließlich die astronomischen und geophysikalischen Ereignisse verfolgen möchte, findet weitere Meldungen unter Kosmische News. Den aktuellen tatsächlichen Sternenhimmel und seine astrologische Betrachtung verfolgen wir separat im Mondkalender – Wahre Siderische Astrologie.
Und wenn ihr die vergangene Nacht ebenfalls ungewöhnlich erlebt habt, schreibt gern dazu, was genau euch aufgefallen ist: intensive Träume, häufiges Aufwachen, körperliche Unruhe – oder überhaupt nichts.
Gerade die unterschiedlichen Beobachtungen sind interessant.
Denn die nächsten 24 bis 48 Stunden geben uns die Gelegenheit, anschließend zu vergleichen, was tatsächlich an der Erde angekommen ist.
Stand: 7. September 2026.
